Landesverband Rheinland-Pfalz

Katastrophenschutz

Für viele Fälle gewappnet

Regional und überregional ist der ASB Rheinland-Pfalz im Katastrophenschutz aktiv. Für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen lokal Schnelleinsatzgruppen und Betreuungszüge und überregional die ASB-Task-Force-Einheit sowie die Schnelleinsatzgruppe Verletztendekontamination.

Regional und überregional ist der ASB Rheinland-Pfalz im Katastrophenschutz aktiv. © ASB NRW

Die Katastrophenschutzeinheiten ergänzen im Ernstfall den regulären Rettungsdienst. Sie kommen zum Beispiel bei Unfällen mit vielen Verletzten, Evakuierungen oder Naturkatastrophen zum Einsatz. Zu ihren Tätigkeiten gehört die medizinische Betreuung verschiedenster (Groß-)Veranstaltungen –das ist der sogenannte Sanitätsdienst. Hinzu kommt der Betreuungsdienst, der die Verpflegung, die vorübergehende Unterbringung oder die soziale Betreuung von Betroffenen übernimmt. Die darin engagierten ASB’ler sind ausgebildete Sanitäterinnen und Sanitäter und meist ehrenamtlich tätig.

Die 14 Schnelleinsatzgruppen (SEG) des ASB Rheinland-Pfalz bestehen aus sechs bis 15 Helferinnen und Helfern und sind besonders darauf trainiert, im Notfall schnell vor Ort und einsatzbereit zu sein. Unter ihnen gibt es auch welche, die auf besondere Szenarien spezialisiert sind, wie etwa die SEG Verletztendekontamination des ASB Worms. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, im Falle einer Verunreinigung durch radioaktive, chemische oder biologische Substanzen, mit Spezialausrüstung vor Ort für eine Dekontaminierung der Betroffenen zu sorgen. Überregional sind die sechs ASB-Task-Force-Einheiten mit zahlreichen qualifizierten Helferinnen und Helfern bei Großereignissen, wie etwa dem Rheinland-Pfalz-Tag, dem Rosenmontagszug in Mainz oder dem Backfischfest, für den Schutz der Bevölkerung im Land unterwegs.

Außerdem gibt es bei ASB drei Rettungshundestaffeln, die zum Beispiel nach einer Gasexplosion in den Trümmern nach verschütteten Menschen oder im Gelände nach vermissten Personen suchen können.