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Dank und Auszeichnung für Bretzenheimer Besuchsdienst

Die Ehrenamtlichen unseres Besuchsdienstes „Bretzenheim baut Brücken“ sind die ersten Preisträger des neuen Bretzenheimer Ehrenamtspreises. Am 11. Juli wurde der Preis von Ortsvorsteherin Claudia Siebner im Rahmen einer kleinen Feier überreicht. Dabei dankte sie den Ehrenamtlichen für ihren wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander. Ein Dank, dem wir uns natürlich gerne anschließen.

15 Ehrenamtliche des ASB-Besuchsdienstes „Bretzenheim baut Brücken“ konnten den ersten Bretzenheimer Ehrenamtspreis entgegennehmen. © ASB KV Mainz-Bingen/A.Drewello

In einer kleinen Feierstunde konnten am 11. Juli 15 die Ehrenamtlichen unseres Besuchsdienstes „Bretzenheim baut Brücken“ den ersten Bretzenheimer Ehrenamtspreis entgegennehmen. Eine kleine Glasskulptur und aufwändig gestaltete Urkunden für jedes Mitglied des Besuchsdienstes waren greifbarer Ausdruck des Lobes und des Danks, mit dem Ortsvorsteherin Claudia Siebner nicht sparte.

Hervorragender Einsatz für das Gemeinwohl

In unserer älter werdenden Gesellschaft wachse die Bedeutung des Ehrenamtes, deshalb müsse auch die Wertschätzung steigen. Das veranlasste die Bretzenheimer Ortsvorsteherin gemeinsam mit dem Ortsbeirat einen neuen Preis auszuschreiben: den Bretzenheimer Ehrenamtspreis. Er solle laut Statuten gehen an „Personen, die dem Gemeinwesen in besonderer und hervorragender Weise dienen“. Aus einer Vielzahl an Vorschlägen wählte ein Gremium aus Bretzenheimer Honoratioren schließlich unseren Besuchsdienst „Bretzenheim baut Brücken“ als ersten Preisträger aus.

Wertschätzung zum Ausdruck bringen

Die Gründe für die Entscheidung der Jury erläuterte Claudia Siebner in ihrer Dankesrede: Bereits seit elf Jahren engagiere sich der Besuchsdienst in Bretzenheim, so lange öffne er einsamen, kranken oder alten Menschen, die ihre Wohnung kaum noch verlassen können, „die Tür zur Gesellschaft“. Für die Zeit und das Engagement, das die Mitglieder des Besuchsdienstes regelmäßig investieren, erhalten sie keine Bezahlung, umso größer müsse die Wertschätzung für ihren Einsatz sein.

Bedeutung der professionellen Begleitung durch den ASB

Auch wenn bei der Preisverleihung natürlich die Ehrenamtlichen im Mittelpunkt standen, so betonte die Ortsvorsteherin auch, wie wichtig die Koordination und professionelle Begleitung eines solchen ehrenamtlichen Besuchsdienstes seien. Von Anfang an übernahm der ASB-Kreisverband die Trägerschaft für den Besuchsdienst, der gemeinsam mit der Pfarrgruppe Zaybachtal gegründet wurde. Seitdem begleitet der ASB die Mitglieder des Besuchsdienstes kontinuierlich bei ihrer anspruchsvollen Aufgabe, steht bei Fragen zur Verfügung, koordiniert Supervisionen und monatliche Treffen, die vor allem dem Austausch und der gegenseitigen Unterstützung dienen. Auch die Bedeutung der Kirchengemeinde als lokaler Partner ist natürlich nicht zu unterschätzen.

Dank und Freude der Besuchten als Lohn

Zwei Damen des Besuchsdienstes dankten als langjährige Aktive im Namen aller Ehrenamtlichen für den Preis. Sie betonten, wie viel Freude es ihnen mache, einsamen Menschen ein wenig Abwechslung in ihre klein gewordene Welt zu bringen. Der Dank der Besuchten bedeute ihnen sehr viel und die Mitarbeiter des ASB seien stets zur Stelle, wenn Unterstützung gebraucht würde.

ASB dankt allen Ehrenamtlichen der Besuchsdienste

Als Vertreterin des ASB-Kreisverbandes dankte die stellvertretende Vorsitzende Gabi Frank-Mantowski für den Preis. Durch ihren Einsatz und ihr Engagement hätten die Ehrenamtlichen des Besuchsdienstes diese Würdigung mehr als verdient. Der ASB freue sich, dass er diese wertvolle ehrenamtliche Arbeit unterstützen und begleiten könne. Und natürlich nutzte Gabi Frank-Mantowski die Gelegenheit, auch stellvertretend für den ASB allen ehrenamtlichen Mitarbeitern des Besuchsdienstes von ganzem Herzen „Danke“ zu sagen – ein Dank, der übrigens auch den Besuchsdiensten in Marienborn und Finthen gebühre, auch wenn diese keinen offiziellen Preis dafür erhielten.

 

Kontakt für weitere Informationen:
Susanne Krönke (Ehrenamtskoordinatorin), Tel. (06131) 965 10 – 121, Mail: skroenke(at)asb-mainz.de; Pressestelle: Anne Drewello, Birgit Knape, Tel. (06131) 965 10 – 240, Mail: presse(at)asb-mainz.de.
Internet: www.asb-mainz.de