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ASB-Besuchshundedienst geht an den Start

Über das ehrenamtliche Engagement von Menschen freuen wir uns immer sehr, Hunde als Ehrenamtler sind für uns neu, aber natürlich nicht weniger willkommen. Da der Besuch von Tieren nachgewiesen positive therapeutische Effekte hat, ist ein Bedarf auf jeden Fall vorhanden. Deshalb haben wir mit der ersten Eignungsprüfung Anfang Februar den Grundstein für unseren neuen Besuchshundedienst gelegt.

„So einen tollen Hund haben wir noch nie geprüft“, waren sich die beiden Prüferinnen der ASB Rettungshundestaffel Wasgau einig. Smokey, ein dreijähriger Labradoodle-Rüde, meisterte alle Aufgaben mit Bravour, egal, ob er seine Freundlichkeit unter Beweis stellen musste oder seine Unerschrockenheit bei flatternden Mänteln und bei Lärm. Gäbe es Schulnoten, hätte Smokey überall ein „Sehr gut“ erhalten.

Smokey braucht Beschäftigung
Auch seine Begleithundeprüfung habe Smokey längst bestanden, erzählte Besitzerin Elke Drewniok stolz. Der intelligente Labradoodle sei anspruchsvoll, einfaches Gassigehen reiche ihm nicht. Da er außerdem den Kontakt zu allen Menschen liebe, kam Elke Drewniok auf die Idee, sich mit ihrem Smokey in einem Besuchshundedienst beim ASB zu engagieren. Eine Freundin schloss sich mit ihrer Hündin Amelie sofort an. Unsere Ehrenamtskoordinatorin Irmtraud Willrich begrüßte die Initiative, auch wenn sie bisher beruflich noch nicht mit Hunden zu tun hatte.

Externe Unterstützung mit Hundeverstand
Um im Besuchshundedienst „arbeiten“ zu können, müssen die Tiere zuerst eine Eig-nungsprüfung ablegen, schließlich muss die Sicherheit in allen Situationen gewährleis-tet sein. Als Prüferinnen kamen Barbara Keller, Staffelleitung der ASB-Rettungshundestaffel Wasgau, und Ulrike Leimbeck, zuständig für den Besuchshundedienst, extra aus Pirmasens. Der Verein für Deutsche Schäferhunde SV Mainz stellte freundlicherweise seinen Platz zur Verfügung – und nicht nur das: Vorsitzender Ilja Peters und weitere Vereinsmitglieder unterstützten als „Statisten“ die Prüfung und boten den Gästen anschließend heißen Kaffee und einen Imbiss. Für die Unterstützung an dieser Stelle ganz herzlichen Dank an den Verein, an die Prüferinnen aus Pirmasens und an alle Helfer!

„Arbeit“ als Besuchshund
Nachdem Smokey jetzt seine Prüfung als Besuchshund bestanden hat, kann er seinen neuen Job antreten. Viele Menschen zum Beispiel in Seniorenheimen oder Tagespflegen freuen sich über tierischen Besuch. Mit seinem freundlichen, aufgeschlossenen und gleichzeitig unerschrockenen Wesen wird sich der weiße Labradoodle mit dem weichen Fell sicher schnell Freunde machen.

Kontakt für weitere Informationen
Irmtraud Willrich (Ehrenamtskoordinatorin), Tel. (06131) 965 10 – 370, Mail: iwillrich(at)asb-mainz.de; Pressestelle: Anne Drewello, Birgit Knape, Tel. (06131) 965 10 – 240, Mail: presse(at)asb-mainz.de. Internet: www.asb-mainz.de