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Besuchsnetz Drais-Lerchenberg geht an den Start

Den offiziellen Startschuss zum neuen Besuchsnetz Drais-Lerchenberg gab am 26.11.2015 die stellvertretende Vorsitzende des ASB-Kreisverbandes Mainz-Bingen, Gabi Frank-Mantowski. Bei der Auftaktveranstaltung im ASB-Vitalzentrum informierte sie, gemeinsam mit Gudrun Drehsen-Sohn vom Projekt SoNAh der Caritas Altenhilfe St. Martin Rheinhessen und mit Susanne Krönke, Ehrenamtskoordinatorin beim ASB, die interessierten Gäste.

Foto: ASB

Das neue Besuchsnetz, das am 26.11.2015 offiziell seine Arbeit aufgenommen hat, möchte Menschen, die durch Alter oder Krankheit wenige soziale Kontakte haben, einen ehrenamtlichen Besucher vermitteln. Die regelmäßigen Besuche wirken der Einsamkeit entgegen, die Gespräche regen den Geist an, im Idealfall entsteht eine persönliche Beziehung.

Netzwerk mit Partnern

Im Unterschied zu den bereits bestehenden Besuchsdiensten des ASB in Bretzenheim und Finthen hat das Besuchsnetz Drais-Lerchenberg noch mehr Partner. Neben dem ASB KV Mainz-Bingen ist die katholische Pfarrgemeinde St. Marien und die Caritas Altenhilfe St. Martin Rheinhessen mit dem Caritas Altenzentrum Maria Königin und dem Projekt SoNAh beteiligt. SoNAh ist die Abkürzung für Sozialraum orientierte Netzwerke in der Altenhilfe und möchte Menschen miteinander verbinden, nachbarschaftliche Hilfe und Unterstützung wieder ins Leben rufen oder ausbauen.

Die Koordinatorinnen

Als Ansprechpartnerinnen für Interessierte fungieren Gudrun Drehsen-Sohn (für Drais) und Susanne Krönke (für Lerchenberg). Dabei sind sie gleichermaßen zuständig für die Menschen, die gerne besucht werden würden, wie für diejenigen, die sich für ein ehrenamtliches Engagement im Besuchsdienst interessieren.

Regelmäßige Begleitung für Ehrenamtliche

Die ehrenamtlichen Besucherinnen und Besucher erhalten fachliche Schulungen und werden regelmäßig begleitet. Wie wichtig diese professionelle Begleitung sei, betonte bei der Auftaktveranstaltung Karin Montag-Mera, die bereits über ein Jahr im Besuchsdienst Finthen aktiv ist. Sie berichtete von ihren ganz persönlichen Erfahrungen und machte Interessierten Mut, sich auf dieses Engagement einzulassen. Als Besucherin gebe man nicht nur, sondern erhalte auch selber viel zurück. Wichtig sei es aber, das betonte auch Koordinatorin Susanne Krönke, als Besucherin oder Besucher Grenzen zu setzen: für Hausarbeit und Pflege ist der Besuchsdienst nicht zuständig.

Besuchsnetz nimmt Arbeit auf

Nach der offiziellen Auftaktveranstaltung kann jetzt das Besuchsnetz seine Arbeit aufnehmen. Interessierte Ehrenamtliche können sich melden, ebenso Menschen, die gerne Besuch erhalten würden. Nach mehreren Gesprächen stellen die Koordinatorinnen den Kontakt zwischen Besucher und zu Besuchendem her, auch beim ersten Kennenlernen sind sie dabei. Und natürlich stehen sie jederzeit bei Fragen zur Verfügung.

Wichtiges Angebot für Menschen in Drais und Lerchenberg

Bei der Auftaktveranstaltung im ASB-Vitalzentrum lobte Gabi Frank-Mantowski die gute Zusammenarbeit mit Drais innerhalb des Netzwerkes. Lerchenbergs Ortsvorsteherin Sissi Westrich begrüßte das neue Angebot für den Stadtteil. Es sei wichtig, auch ältere oder kranke Menschen am Gemeinwesen teilhaben zu lassen, dazu könne ein Besuchsdienst einen wesentlichen Beitrag leisten.

Kontakt für Interessierte:

Gudrun Drehsen-Sohn, Caritas Altenzentrum Maria Königin, Telefon 94703-24, Mail drehsen-sohn(at)caritas-altenzentrum-mainz.de;

Susanne Krönke, ASB KV Mainz-Bingen, Telefon 96510-121, Mail skroenke(at)asb-mainz.de.

 

Kontakt für weitere Informationen:
Pressestelle: Anne Drewello, Birgit Knape, Tel. (06131) 965 10 – 240, Mail: presse(at)asb-mainz.de.
Internet: www.asb-mainz.de

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