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Geflüchtete im Freiwilligendienst beim ASB Rheinland-Pfalz Geschafft: Vom Freiwilligendienst in die Pflege-Ausbildung

Für die 23-jährige Fartun aus Somalia ist es ein Riesenerfolg: Zum 1. September 2017 startet sie im ASB-Seniorenzentrum Karl-Delorme-Haus Mainz eine Ausbildung als Altenpflegehelferin.

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Insgesamt absolvieren derzeit neun Geflüchtete einen Freiwilligendienst beim ASB Rheinland-Pfalz. Der größte Teil ist im Altenpflegebereich, drei Freiwillige sind im Krankenhaus eingesetzt; eine weitere ist im Mehrgenerationenhaus in Waldfischbach-Burgalben tätig. Nach dem Freiwilligendienst besteht – je nach Aufenthaltsstatus und abhängig von einem anerkannten Hauptschulabschluss– für die Geflüchteten die Möglichkeit, eine Ausbildung zur Altenpflegehelferin/zum Altenpflegehelfer zu absolvieren und darauf aufbauend, sich zur Altenpflegerin/zum Altenpfleger ausbilden zu lassen.

„Wir freuen uns sehr für Fartun, dass es so gut geklappt hat“, berichtet Tülay Arslan, Referentin für den Freiwilligendienst beim ASB Landesverband Rheinland-Pfalz. Neben der Seminarleitung für die Freiwilligen stand sie als Initiatorin des Projektes Fartun auch bei allen behördlichen und administrativen Angelegenheiten rund um die Bewerbung zur Seite.

Ihren neuen Arbeitgeber kennt Fartun längst durch den zwölfmonatigen Bundesfreiwilligendienst im Seniorenzentrum. So ist sie durch erste theoretische Kenntnisse auf Fachbegriffe und auf die Ausbildung vorbereitet. „Ich bin unter anderem eingesetzt bei der Grundpflege, der Lagerung und Mobilisierung der Bewohner. Ich betreue die Senioren und unterstütze sie bei der Bewegung“, erklärt Fartun ihre Tätigkeit im Seniorenzentrum. „Darüber hinaus reiche ich Speisen und Getränke an und habe Kontakt zu den Angehörigen. Die Arbeit macht mir Spaß und meine Kollegen sind sehr nett. Ich unterstütze sie bei ihrer Arbeit. Alle im Karl-Delorme-Haus haben sich sehr für mich gefreut!“

Zum 1. September 2017 bietet der ASB Rheinland-Pfalz wieder für zehn Geflüchtete einen Freiwilligendienst in den Bereichen Altenpflege und Krankenhaus an. Neben den üblichen Seminaren ist diesem Freiwilligendienst noch ein Deutschkurs vorgeschaltet, der die Freiwilligen auf den Alltag in Deutschland und den Pflegealltag vorbereitet.
Ab sofort nimmt der ASB Landesverband-Rheinland-Pfalz entsprechende Bewerbungen entgegen. „Falls es gemeinwohlorientierte Einrichtungen gibt, die gerne selber Geflüchtete im Freiwilligendienst hätten, würden wir uns auch über eine Kooperation freuen“, so Arslan.


Kontakt für weitere Informationen rund um den Freiwilligendienst:
ASB Landesverband Rheinland-Pfalz, Tülay Arslan, Tel.: 06131/9779-0,
E-Mail: t.arslan(at)asb-rp.de, www.asb-rp.de

Kontakt für weitere Informationen für die Presse:
ASB Landesverband Rheinland-Pfalz, Karina Dingebauer, Tel.: 06131/9779-28,
E-Mail: k.dingebauer(at)asb-rp.de, www.asb-rp.de