Freiwilligendienst

FSJ+

Geflüchtete und junge Menschen mit erhöhtem Förderbedarf absolvieren einen Freiwilligendienst.

Foto: ASB/ Anette Etges

Jugendliche und junge Erwachsene mit Fluchterfahrung und/oder mit erhöhtem Förderbedarf können seit Sommer 2016 einen Freiwilligendienst z.B. in Einrichtungen der Alten- und Krankenpflege absolvieren. Dabei haben diese Personen die Chance, während des Lerndienstes neben der persönlichen Bildung und Orientierung praktische Erfahrungen und berufliche Einblicke zu sammeln. 

In ihrer Einsatzstelle erleben die Freiwilligen die ganzheitliche Versorgung der Menschen hautnah mit, wie z.B. Grundpflege, An- und Auskleiden oder Essen anreichen. Dabei unterstützen sie durch ihre Hilfstätigkeit die Fachkräfte im Tagesablauf.

Die pädagogische Begleitung ist speziell auf diese Zielgruppen zugeschnitten.

 

 

 

Im Rahmen des FSJ+ gibt es folgende Angebote:

  • Zusätzliche persönliche Beratungstermine, wie z.B. Orientierungs-, Reflexionsgespräch und Einzelberatung zum Thema Berufsorientierung
  • Projekttage, die auf die besonderen Bedarfe der Zielgruppe zugeschnitten sind (z.B. zum Thema Lernen lernen)
  • Schulungen für Anleitungen zur Sensibilisierung für die Zielgruppen

Die vorgeschriebenen Bildungsseminartage werden in den Regelseminargruppen durchgeführt, bei Bedarf erhalten die Freiwilligen im FSJ+ während der Seminarwoche Besuch und Unterstützung von der pädagogischen Begleitung des Trägers. 

„Uns war Nachhaltigkeit besonders wichtig bei der Projektkonzipierung“, erklärt ASB-Landesgeschäftsführer Stefan Rheinheimer. „Der Freiwilligendienst legt in diesem Fall neben der allgemeinen Orientierung im sozialen Bereich auch einen Grundstock für eine mögliche Berufslaufbahn in der Pflege.“ 

Mit dem FSJ+ werden Interessierte angesprochen, die keinen in Deutschland anerkannten Schulabschluss bzw. einen Hauptschulabschluss besitzen, und/oder Sprachdefizite in Deutsch haben. Freiwillige, die soziale, persönliche bzw. psychische Herausforderungen zu meistern haben oder diejenigen, die schwache schulische Leistungen mitbringen, kommen mit Hilfe des Sonderprogramms im FSJ-Alltag der Einsatzstellen besser zurecht.

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Tülay Arslan

Referat Freiwilligendienste

Telefon : 06131 9779-36

t.arslan(at)asb-rp.de

ASB Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.

Bahnhofstraße 2
55116 Mainz