Landesverband Rheinland-Pfalz

Landesweit

Stellungnahme:

Notfallversorgung Rheinland-Pfalz

Mainz im Dezember 2018. Nach Ansicht des ASB sollten im Hinblick auf eine ideale Rettungskette nicht nur die Anfahrtszeiten der professionellen Rettungskräfte diskutiert werden. Vielmehr müsste auch das Thema Erste Hilfe in den Fokus genommen werden. Insbesondere der Zeitraum zwischen dem Auftreten einer Notlage und dem Eintreffen der Rettungskräfte ist bedeutsam. Hier zählt jede Minute, so dass schnell und ohne Zögern durch die Anwesenden gehandelt werden muss.

Die gesetzlich geregelte Fahrzeit von 15 Minuten zu einem an einer öffentlichen Straße gelegenen Einsatzort in Rheinland-Pfalz wird in der Regel eingehalten und oftmals sogar unterschritten. Eine 100-prozentige Einhaltung dieser so genannten Hilfeleistungsfrist kann jedoch kein Bundesland gewährleisten, da auch Rettungsdienste Unwägbarkeiten wie schlechte Witterungsbedingungen, Unfällen, etc. ausgesetzt sind und diese mit in die Statistiken eingehen.

Um die Rettungskette weiter zu optimieren engagiert sich der ASB u.a. für Helfer-vor-Ort-Systeme und bildet dabei sogenannte First Responder insbesondere für ländlich dünn besiedelte Gebiete in Rheinland-Pfalz aus. Diese besonders geschulten Ersthelfer sind in der Lage die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte zu überbrücken.

Erste-Hilfe-Kurse bietet der ASB zudem auf verschiedenen Ebenen an. Neben dem regulären Kursangebot in den landesweiten ASB-Gliederungen, werden auch bereits Kinder und Jugendliche in Schulen und Kindertagesstätten an das Thema herangeführt. Für ASB-Mitglieder sind die Erste-Hilfe-Kurse kostenlos.