530 Beratungen in sechs Jahren
Zugang zu Gesundheitsberufen für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund (ZUG)
530 Menschen mit Migrationshintergrund nutzten mittlerweile das Beratungsangebot, um einen Ausbildungsplatz oder ein Praktikum zu finden. Seit sechs Jahren setzt sich das Projekt ZUG erfolgreich für die Integration von Menschen ein und leistet einen Beitrag gegen den Mangel an Pflege- und Fachpersonal in Gesundheitsberufen.
„Das Interesse an einer Ausbildung oder Tätigkeit in einem Gesundheitsberuf ist da bzw. sogar weiter gestiegen“, berichtet die Projektleiterin Tülay Arslan. In den individuellen Beratungsgesprächen erklären viele Ratsuchende, dass ihnen Informationen zu den Ausbildungen fehlen oder ihnen unklar ist, wo und wie sie sich bewerben sollen.
So suchte beispielsweise in diesem Jahr ein Interessent zum Schuljahresstart dringend eine Ausbildung zum Pflegefachmann konnte jedoch keinen Ausbildungsplatz finden. Verzweifelt erschien er zu einem Beratungstermin und Frau Arslan erstellte mit ihm die Bewerberunterlagen und verschickte diese an mehrere Einrichtungen. Inzwischen kam er persönlich nochmals vorbei, um zu berichten, dass er mit Hilfe des Projektes die Ausbildung ab 1. Oktober beginnen kann.
Das Projekt richtet sich an Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund ab 16 Jahren, die Interesse an einer Ausbildung bzw. Tätigkeit in Gesundheitsberufen haben und in der Stadt Mainz und Worms, im Landkreis Mainz-Bingen oder Alzey-Worms wohnen. Es unterstützt die Ratsuchenden dabei, einen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz zu finden. Gefördert wird ZUG vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit Rheinland-Pfalz und von der Lotto Rheinland-Pfalz-Stiftung.
Kontaktdaten zur Vereinbarung von Beratungsterminen:
ASB Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.
Tülay Arslan
Bahnhofstr. 2
55116 Mainz (Aufzug vorhanden)
Email:
Tel. 06131/ 9779 - 36 bzw. – 0
Anreise:
· 5 Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof Mainz
· mit Bus und Straßenbahn: Haltestelle „Münsterplatz“
Bei Erfordernissen der Barrierefreiheit: bitte anrufen oder eine E-Mail schicken.



